Warum ein temporäres Labyrinth?
Ein Labyrinth nimmt – abgesehen von sehr kleinen Labyrinth-Formen – viel Platz ein: Ein Labyrinth vom Chartres-Typ kann man nicht sehr viel kleiner als 12 Meter im Durchmesser machen, weil sich sonst mehrere Menschen, die das Labyrinth zugleich begehen, dort gegenseitig stören.
So viel Platz in einem Haus oder auch draußen steht nicht jedem zur Verfügung – und wenn, dann will man ihn oft nicht einem einzigen Zweck widmen. Einzig in öffentlichen Parks, in Seminarhäusern, bei Kirchengemeinden o.ä. wird das manchmal gemacht, weil dort ausreichend Raum zur Verfügung steht.
Manche Menschen fahren deswegen zu fest installierten Labyrinthen, um dort eine entsprechende Erfahrung zu machen. Einige Beispiele kannst du hier auf dieser Web-Site finden.
Aber um nun einer größeren Menge von Menschen (z.B. einer ganzen Gemeinde, einem Verein, einem Dorf oder Stadtteil o.ä.) die gleichzeitige Erfahrung eines Labyrinth-Besuchs zu ermöglichen, ist es das beste, das Labyrinth kommt zu den Menschen.
Ein solches Labyrinth kann mit Kreide auf einen geeigneten Untergrund gemalt werden, mit Naturmaterialien oder Fähnchen auf einem Rasen markiert werden, mit Klebeband auf einem Turnhallenboden angebracht werden oder … oder … oder …
Man erstellt es als Begleit-Attraktion zu anderen Aktivitäten - oder man benutzt Bau, Betrieb und Abbau des Labyrinths als zentrales Ereignis, um das herum man Vorträge, Musik oder andere Dinge herum gruppieren kann … oder … oder … oder …
weiter mit: Wie läuft der Bau eines Labyrinths ab?